ENDE, UND WARUM DAS ENDE MIT ENDE VIELLEICHT DOCH EIN GUTER ANFANG IST.

Über die Arbeit des Künstlers Von Silberland

ein Kommentar von Norina Quinte



Bevor ich in Kontakt mit der Person Von Silberland kam, machte ich bei einer Ausstellung Bekanntschaft mit seiner Arbeit MATRIX, DER LÖFFEL UND WARUM DAS ENDE OHNE ENDE DAS BESTE ENDE IST. Eine Serie, die in mir verschiedenste Assoziationsräume eröffnete. Analog fotografierte Studien, die Auseinandersetzung mit dem Alltagsgegenstand Löffel, ein Sockel, ein leerer Raum, eine durch Licht gesetzte Bühne, ein Mann in jungenhaftem Aussehen, den Sockel anbetend, auf ihm hängend, dann wieder ein verlassener lehrer Sockel mit Löffel im Hohlraum. So viel sich auch eröffnete, ebenso viel bleib inhaltlich verborgen, verweigerte geradezu eine eindeutige Lesbarkeit.