HOMESTORY im Oktober


„Hey, kannst du mir ein Foto von der Zeichnung schicken, wie du sie gehängt hast?“ (Peter Piek, Künstler bei ato.black)



Was passiert eigentlich mit den künstlerischen Arbeiten, die auf Ausstellungen und Auktionen verkauft werden? Wo sind sie? Wer besitzt sie? Wie wurden sie platziert? Oft verschwinden Kunstwerke in privaten Räumen oder Depots und sind einer breiten Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Die monatliche Reihe HOMESTORY verfolgt die Reise der bei ato.black verkauften Arbeiten, mit dem Ziel, den Dialog über den Verkauf hinaus aufrechtzuerhalten - für die Künstler*innen, die Käufer*innen und alle Interessierten. In dieser Serie werden die Käufer*innen gebeten die künstlerische Arbeit zu fotografieren und einige Fragen zu beantworten. 


Im Oktober zeigt Jana das Kunstwerk "Wassergänger" von Constanze Zacharias. Die kleine Monotypie (eine Technik, bei der mit Farbe auf einen Druckuntergrund aus Metall, Acryl, Glas oder Igelit gemalt und das Motiv anschließend auf Papier gedruckt wird) misst gerade einmal 6x6 cm. Es ist diese Winzigkeit, die Jana besonders an der künstlerischen Arbeit mag. Nachdem sie es im März erworben hatte, stand das Bild zuerst auf ihrem Schreibtisch, bis es nach drei Monaten seinen jetzigen Platz gefunden hat und dem Raum ein bisschen mehr Harmonie schenkt. 

Jana hat nach dem Kauf des Werkes ein Gedicht von Constanze Zacharias zugeschickt bekommen, welches nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Das Bild in Worte gefasst, als persönliche Geste, Wertschätzung und intimer Moment zwischen Künstlerin und Käuferin.